
Mit rund 11.000 teilnehmenden Schülern und Auszubildenden deutschlandweit verzeichnete das Projekt einen Anmelderekord. Unter dem Motto: „Uns gefällt, was du im Kopf hast“ zeigten junge Menschen, dass Wissensgier und Forschertrieb noch lange nicht „Out“ sind. So viel Engagement der teilnehmenden Schüler muss gefördert werden. Nicht nur Eltern, Lehrer oder Ausbilder unterstützten die Jugendlichen, sondern auch Firmen, bei denen die Wettbewerbe durchgeführt wurden.
Der Regionalwettbewerb der Region Mittelrhein entschied sich unter anderem bei der Firma Lohmann in Neuwied. Am 11. Februar präsentierten 70 Teilnehmer aus den Wettbewerbskategorien „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ ihre Forschungsprojekte. Dabei widmeten sich die Jungforscher ganz unterschiedlichen Themen aus den Bereichen Biologie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik und Chemie. Bei den Schülern lagen die Themen rund um Chemie und Biologie weit vorn. Und einmal mehr wurde klar, dass Kinder und Jugendliche andere Fragen an ihre Umwelt stellen, als Erwachsene – oder wann haben Sie sich das letzte Mal gefragt, was einer Landschildkröte schmeckt, wie intelligent Rennmäuse sind oder wie Farben den Geschmackssinn beeinflussen? Die Schülerinnen und Schüler interessierten sich auch für ihre Heimat, was die Themenwahl aus der Wettbewerbskategorie Geo- und Raumwissenschaften belegte: ein Jungforscher untersuchte die Bevölkerungsentwicklung in Rheinland-Pfalz, ein anderer die Entwicklung des Tagestourismus in Monreal. Darüber hinaus erforschten zahlreiche Jungphysiker und –chemiker den Traum vom Fliegen, die Wirkung von Lebensmittelfarbstoffen und die Eigenschaften von Tinte.
Diesen Wissensdurst und Forscherdrang unterstützt das Unternehmen Lohmann bereits seit 40 Jahren. Denn das Forschen und Entwickeln gehört ebenso zur 161 jährigen Geschichte von Lohmann, wie das Fördern engagierter Jugendlicher. Dieses Engagement lobten auch der Patenbeauftragte Dr. rer. nat. Peter Barth und Geschäftsführer Dr. Norman Goldberg in ihren Reden anlässlich der Feierstunde. Gemeinsam überreichten sie nach der Bekanntgabe der Sieger durch Wettbewerbsleiter Dr. Günther Heubgen Urkunden und Preise an die Teilnehmer. Zugelassen zum Landeswettbewerb sind die insgesamt acht Erstplatzierten der Kategorien Biologie, Physik, Chemie und Geo- und Raumwissenschaften. Und vielleicht schafft es eine Schülerin oder ein Schüler aus der Region Mittelrhein sogar zum Bundeswettbewerb.